Sopha Selbsthilfe

Aktuell (Archiv 2006-Q1)

16.03.2006 :: Was sinnvolles tun

Es geht mal wieder um das Thema, etwas sinnvolles für sein Leben zu finden. Wir haben zwei interessante Projekte entdeckt.

We Are What We Do ist eine neue Bewegung, die dazu anregen möchte, selbst aktiv zu werden mit vielen kleinen Dingen im alltäglichen Leben. Dort kann jeder Ideen einbringen und sich von Ideen anderer inspirieren lassen.

Das zweite Projekt sind Die Gesellschafter. Derzeit läuft dafür eine große Werbekampagne. Es geht darum, wie jeder die Gesellschaft mitgestalten kann. Man kann darüber diskutieren und mit interessanten Projekten in Kontakt kommen.

Hier nochmal die Weblinks:

-- Fred

08.03.2006 :: Sich nützlich fühlen

Sozialphobie und ein Gefühl von Minderwertigkeit gehen oft Hand in Hand. Ein gutes Gegenmittel bei Minderwertigkeitsgefühlen ist, wenn man etwas Nützliches tun kann. Etwas, was man kann, wo man sich sicher fühlt und wo man etwas Sinnvolles bewirken kann.

Vielleicht kann dies eine Anregung sein: Zu schauen, was man selbst Sinnvolles und Nützliches tun kann. Möglichst etwas, wo man durch andere Menschen ein positives Feedback bekommt. Zu spüren, dass man nützlich sein kann und gebraucht wird, kann helfen, sein positives Potenzial zu erschließen. Selbstannahme und Selbstwert können sich so entwickeln.

Auch die Selbsthilfegruppe kann ein Ort sein, wo jeder sich einbringen kann. Es ist schön, zu spüren, das man gebraucht wird und ein Teil der Gemeinschaft ist. Wer eine Gruppe in seiner Weise mitgestaltet, fühlt sich verbundener damit. Die Kraft der Selbsthilfe erwächst ja gerade aus dem Aspekt, dass sich jeder Betroffene mit seinen Erfahrungen und Möglichkeiten einbringt.

In Sozialphobiegruppen ist die Zurückhaltung krankheitsbedingt oft recht stark. Ein Grund, diesen Aspekt der Mitgestaltung besonders fördern.

-- Fred

02.03.2006 :: Hilfe bei Therapeutensuche

Wir haben eine neue Seite für die Psychotherapeutensuche entdeckt: http://www.therapie.de/

23.02.2006 :: KISS Austauschtreffen für Gruppen mit psychischen Erkrankungen

Am letzten Dienstag war bei der Kontaktstelle für Selbsthilfe (KISS) ein Erfahrungsaustauschtreffen für alle Gruppen mit psychischen Erkrankungen. Die Stimmung dort war sehr konstruktiv. Es hat Freude gemacht, sich untereinander auszutauschen. Ich denke, jeder konnte ein paar Anregungen für die eigenen Gruppengestaltung mitnehmen. Schön finde ich auch, dass so der Austausch unter den Gruppen gefördert wird. Denn der ist normalerweise recht selten gegeben.

Themen des Austausches waren:

  • Umgang mit neuen Gruppenmitgliedern
  • Moderation von Gruppen
  • Umgang mit schwierigen Personen in der Gruppe
  • Trauerbewältigung in der Gruppe
  • Umgang mit Gruppenmitgliedern, die sich in akuter Krise befinden

Zum Schluß war großes Interesse da, diesen Austausch weiter zu führen. In regelmäßigen Abständen sollten weitere Austauschtreffen dieser Art stattfinden.

Ein Dank auch an die KISS, die dieses Treffen wieder hervorragend moderiert hat.

In eine ähnliche Richtung geht der Selbsthilfe-Stammtisch, der am 28. März das erste mal stattfindet. Hier geht es um einen gemütlichen Austausch zwischen den Selbsthilfegruppen in Dortmund. Bisher gab es sowas noch nicht.

-- Fred

23.02.2006 :: Leonardo: Oxytocin und Angstbewältigung

In der heutigen Sendung Leonardo (WDR5) wurde über das Hormon Oxytocin berichtet. Neueste Untersuchungen haben gezeigt, dass dies mitverantwortlich dafür ist, ob man Vertrauen zu anderen Menschen aufbauen kann. Auch für die Angstbewältigung scheint es eine wichtige Rolle zu spielen. Im Beitrag wurde dabei auch die Sozialphobie angesprochen.

Noch ist die Forschung ziemlich am Anfang. Es könnte aber sein, dass es in ein paar Jahren Medikamente gibt, die dieses Hormon beeinflussen können.

Weblinks:

-- Fred

23.02.2006 :: Patientenverfügung

Mit einer Patientenverfügung kann man im Vorfeld schon eine Menge an Dingen festlegen, wie mit einem im Krankheitsfall umgegangen wird. So könnte man z.B. festlegen, dass man nicht mit bestimmten Medikamenten behandelt werden möchte.

Eine Patientenverfügung ist ein Schritt hin zu Selbstverantwortung im Krisenfall oder bei akuten Notfällen, wo man nicht mehr in der Lage ist, für sich zu entscheiden.

Die Uni-Oldenburg hat hierfür ein nettes Dokument Online gestellt: Patientenverfügung

In der Wikipedia kann man nachlesen, was eine Patientenverfügung ist: http://de.wikipedia.org/wiki/Patientenverfügung

-- Fred

07.02.2006 :: Prinzip Achtsamkeit in der Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie ist eigentlich keine typische Therapieform für das Prinzip Innere Achtsamkeit. Trotzdem gibt es einige wenige Therapeuten, die dieses Prinzip in die Verhaltenstherapie integrieren. Ein Artikel zu diesem Thema findet man beim Institut für Psychologie in Oldenburg.

Weblink:

-- Fred

31.01.2006 :: Homepagevorstellung

Wir sind über die Seite von Stefan gestolpert, der auch von Sozialphobie betroffen ist. Über seine Erfahrungen mit diesem Thema - und noch viel mehr - kann man auf seiner Homepage lesen: http://www.flederkater.de

-- Fred

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